Die Last mit der Lust

Last mit der Lust

Woher kommt die Last mit der Lust? Wir waren doch einmal so verliebt ineinander. Es war doch einmal so schön. Was ist passiert? Besonders Frauen, allerdings auch immer öfter Männer, verabschieden sich mit der Zeit komplett von ihrem Liebesleben.

Wir sind sehr sensibel

Wenn es um Sex geht, sind wir sehr sensibel. Jeder von uns will sich geschätzt und begehrt wissen. Deswegen kann sich einer der Partner schnell zurückgewiesen fühlen, wenn der andere Partner keine Lust hat.

Umgekehrt kann das Verlangen des einen Partners einen so hohen Druck erzeugen, dass sich die Lust des anderen schnell verabschiedet und sich dann lange nicht mehr blicken lässt.

Lust kann durchaus auch einschlafen. Dann geht einer Beziehung sehr viel verloren. Leider ist es oft sogar so, dass eine Beziehung aufgrund von fehlender Körperlichkeit letztendlich scheitert.

Aus meiner Beratungspraxis

Was ich in meiner Beratungspraxis oft höre, ist die Klage über einen enormen Erwartungsdruck, wenn es um Sex geht. In der Werbebranche, der Modebrache und in Pornos wird ein erregender, aggressiver Stil beim Sex propagiert.

Daraus entsteht ein kollektives Verständnis darüber, wie Sex auszusehen hat. Dieses Bild haben wir leider komplett übernommen und haben es nun alle im Kopf.

Auch wir Frauen orientieren uns, genau wie der Mann, an diesem kollektiven Bild wie Sexualität auszusehen hat. Nämlich heiß, hart und schnell.

Verwirrung bei Liebespaaren

Gefühle von Niedergeschlagenheit und Verwirrung entstehen bei Liebespaaren oft aus fehlender, konstruktiver Information.

Wie kann man sich mit der Sexualität tiefergehend auseinander setzten, wenn die erste Verliebtheit abgeebbt ist oder die Zeugungszeit vorüber ist?

Dann wird aus heiß, hart und schnell oft trocken, schmerzhaft und fade.

Frauen verschließen sich

Mehr und mehr Frauen verschließen sich im Laufe ihres Lebens für die Sexualität. Sie ziehen daraus keine Freude mehr.

Und hier ist der Punkt, an dem ich jeder Frau versichern möchte, dass nichts falsch mit ihr oder mit ihrer sexuellen Reaktion ist.

Guter Instinkt! Nichts falsch!

Ganz im Gegenteil. Frauen, die bei der konventionellen Sexpraxis nicht mehr mitmachen, haben einen sehr guten Instinkt. Sie wissen im tiefsten Inneren, dass da etwas nicht stimmt.

Ihr Körper rebelliert. Nichts ist falsch an der Frau. Was falsch ist, ist das Bild, das wir vom Liebemachen haben.

  • Lasst uns das Bild über Bord werfen und uns zu unserer guten, weiblichen Intuition gratulieren.
  • Lasst uns damit beginnen, unsere Weiblichkeit anzuerkennen und zu schätzen.
  • Lasst uns in unseren Körper spüren.
  • Lasst uns nicht aufhören, uns nach einer Sexualität zu sehnen, die erfüllend ist.

Gratuliere Dir noch heute zu Deiner guten, weiblichen Intuition und mach Dir ein Geschenk.

Und das meine ich ganz wörtlich. Was könnte ein schönes Geschenk an Deine gute, weibliche Intuition sein?

Ein Bad? Ein gutes Essen? Eine Auszeit mit Deiner Freundin? Ein Besuch in der Sauna? Dich bei einer Massage verwöhnen zu lassen? Mit einem Buch abhängen? Einen Liebesfilm anschauen?

Stöckelschuhe anziehen, Lippenstift auftragen und Bummeln gehen? Ein Besuch im Lieblingscafé und dabei nach attraktiven Männern Ausschau halten?

Ich bin sicher, Dir fällt etwas Passendes für Dich ein. Ich wünsche Dir jedenfalls viel Spaß dabei.

Mein Name ist Iris Baumann und ich arbeite als Sexualberaterin. Auf diesem Blog schreibe ich über Partnerschaft, Weiblichkeit und Sexualität in der zweiten Lebenshälfte. Mehr über mich hier.

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