Warum die zweite Lebenshälfte der schönste Teil des Lebens ist

Auf dieser Seite erfährst du, wer ich bin und warum ich mit Frauen in der zweiten Lebenshälfte arbeite. Hier kannst  du direkt einen Blick auf meine Kompetenzen und Qualifikationen werfen.

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Mein Weg in die zweite Lebenshälfte

Eine leichte Brise, goldenes Licht und das vertraute Rauschen im Ohr: Am frühen Abend eines milden Spätsommertages war ich gerade mit meinem Mann am Rhein spazieren, als es begann.

Ein Klopfen in meiner Brust. Erst ein wenig, dann plötzlich immer stärker. Ja, das Wetter war schön und wir hatten ein paar Kilometer in Bewegung hinter uns. Aber rechtfertigte das den ungewohnt hohen Puls?

Aus dem Klopfen wurde schon fast ein Beben und ich spürte, wie mein Herz begann zu rasen. Mein Mann schaute mich erschrocken an, so weiß war ich geworden. Nun spürte ich sie auch: Die Panik, die unerbittlich hochkam …

Plötzliche Krankheit? Weit gefehlt!

Nach dem unschönen Ende des Spaziergangs (mein Mann hatte ein Taxi gerufen, das uns nach Hause gebracht hatte), saß ich auf der Wohnzimmercouch und dachte nach.

Das Herzrasen war nicht das einzige merkwürdige Symptom, das mich in den letzten Tagen und Wochen heimgesucht hatte. Zu gut erinnerte ich mich noch an heftige Schweißausbrüche, intensive Stimmungsschwankungen, Panikattacken und Angstzustände.

Ich erinnere mich auch noch daran, einmal einen hartnäckigen Heulkrampf bekommen zu haben, dem ich mich hilflos ausgeliefert fühlte – als ich gerade in der Oper saß, mitten während der Aufführung.

Nicht etwas früh?

Ich klapperte also alle Ärztinnen und Ärzte in Wiesbaden ab. Mit dem Ergebnis: Alle Organe sind in Ordnung und auch psychisch war ich topfit.

Verdammt, was hatte ich den nun? Laut Medizin war ich gesund, nur fühlte ich mich leider nicht so.

Ein Frauenarzt – der mich so sehr durch seine Sensibilität für Frauenthemen beeindruckt hatte, dass ich nach wie vor bevorzugt zu ihm gehe – klärte mich schließlich auf:

“Frau Baumann, sie sind mit Anfang 40 zwar etwas früh dran, aber sie sind schlicht und einfach in den Wechseljahren!”

Die frühe zweite Lebenshälfte

Dieser Teil meiner zweiten Lebenshälfte begann also etwas früher als üblich. Und – dank des klugen und sensiblen Arztes – wurde dieser Teil schnell angenehmer.

Ich begann, nach ärztlicher Verschreibung Hormone zu nehmen und mein Zustand normalisierte sich in jeglicher Hinsicht.

Nicht alle Herausforderungen, denen man als Frau zu Beginn der zweiten Lebenshälfte begegnet, lassen sich so (verhältnismäßig) einfach lösen.

Es beginnt oft unangenehm und anstrengend

Zumal es sehr viele Herausforderungen gibt, die auf einen einstürmen können.

Eine kurze Übersicht:

  1. Zwischen 40 und 60 sind bei den meisten Paaren die Kinder aus dem Haus. Oft stellt sich das Empty-Nest-Syndrom ein.
  2. Körperliche Symptome können die Sexualität beeinträchtigen, auch ich hatte damals zusätzlich mit Scheidentrockenheit, Blasenschwäche und Schmerzen beim Sex zu kämpfen.
  3. Die Partnerschaft muss sich zu Beginn dieser Lebensphase neu finden – was nicht immer gelingt und selten konfliktfrei abläuft
  4. Auch die Partner selbst lernen sich neu kennen und müssen mit Veränderungen auf körperlicher, psychischer und sozialer Hinsicht zurechtkommen.
  5. (Sogar in beruflicher Hinsicht kommt es oft zu Umwälzungen, das ist hier allerdings nicht mein Thema)

Einfach gesagt: Die Themenbereiche Partnerschaft, Sexualität und Weiblichkeit werden in der zweiten Lebenshälfte besonders relevant.

Und sie benötigen eine besondere Perspektive. Schließlich hat eine Frau mit Anfang 20 in der Regel mit völlig anderen Herausforderungen zu kämpfen, als beispielsweise eine Frau mit Mitte 50.

Die gute Nachricht ist, dass dafür nun oft Zeit und Aufmerksamkeit da sind, um sich mit diesen Themen intensiv zu beschäftigen. Wenn du die zweite Lebenshälfte zur besten Zeit deines Lebens machen willst, bist du hier also genau richtig!

Und so kann unsere gemeinsame Reise beginnen:

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Persönliche Unterstützung für die zweite Lebenshälfte

Meine Qualifikationen

Mein „erster“ Berufsweg fand im Jahr 2019 mit meiner Tätigkeit als Schulleiterin seinen Abschluss.

Bereits vorher hatte ich mich berufsbegleitend weitergebildet, nach meiner Pensionierung ging es damit direkt weiter.

Hier die vollständige Übersicht zu meinen Kompetenzen zu den Themen Partnerschaft, Gesundheit, Sexualität und Selbstwertgefühl:

  • 2019: Teilnahme am Tempeltraining von Chameli Ardagh
  • 2018: Ausbildung zur Gesundheitspraktikerin (BFG) für Sexualität bei der DGAM.
  • 2017: Ausbildung in Systemischer Sexualtherapie IGST (Internationale Gesellschaft für Systemische Therapie)
  • 2016: Ausbildung in Sexualberatung DGSF (Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung)
  • 2015: Zertifizierte Sexualberaterin für Frauen (Ausbilderin Regina Heckert)
  • 2014: Zertifizierte Yogalehrerin PBE (Institut für psychologische Bildung und Entspannungspädagogik)
  • 2007 und 2012: Teilnahme an zwei Making Love Retreats (Selbsterfahrung) von Diana Richardson
  • ab 2007: Eigene Tantra-Erfahrung
  • 1987 bis 1990: Dreijährige Ausbildung in Transaktionsanalyse bei Edith Eller-Glässl
DGfS Zertifikat - Paar- und Sexualtherapie Wiesbaden
BDGfaM - Paar- und Sexualtherapie Wiesbaden
FfF Zertifikat - Paar- und Sexualtherapie Wiesbaden

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